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Zöliakie = Glutenunverträglichkeit – und nun ?

Neben der Laktoseintoleranz ist die Glutenunverträglichkeit mit eine der häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten die auftreten. Doch viele wissen gar nicht so recht, was die Zöliakie auslöst und wo überall diese Allergene enthalten sind.

Was ist eine Glutenunverträglichkeit ?

Die Zöliakie (auch Sprue genannt) ist eine genetische Glutenunverträglichkeit, die auf eine Erkrankung des Dünndarms zurückzuführen ist. Diese kann in unterschiedlichen Lebensstadien auftreten. Manche sind bereits von Geburt an betroffen, andere erst im Erwachsenenalter. Die Zöliakie verhindert, daß der Dünndarm einzelne oder mehrere Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können und verursachen die typischen Symptome.
Das Allergen Gluten ist ein Klebereiweiß, der in zum Beispiel Weizen, Roggen, Dinkel und auch Gerste vorkommt. Unbedenklich hingegen sind Mais, Reis, Buchweizen und Hirse.
Leidet man unter dieser Unverträglichkeit kann der Dünndarm verschiedene Vitalstoffe wie Vitamine und Enzyme nicht mehr aufnehmen und es kommt zu einer Unterversorgung im Körper, welche wiederrum weitere Erkrankungen auslösen kann.

Was sind die Symptome ?

Laktoseintoleranz – was bedeutet das ?

Lebensmittelunverträglichkeiten treten immer häufiger auf. Ganz vorne dabei ist die Laktoseintoleranz. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff ? Dies möchte ich euch heute genauer erklären und euch zeigen, wie ihr das bei euch testen könnt und was man dagegen tun kann.

Was ist Laktoseintoleranz ?

Eine Laktoseintoleranz ist nicht – wie häufig angenommen – eine Milchallergie, sondern eine Unverträglichkeit von Milchzucker. Im menschlichen Organismus ist das Enzym Lactase dafür verantwortlich, daß der Milchzucker im Darm auf gespalten und verwertet werden kann. Bei Laktoseintoleranten Menschen fehlt dieses Enzym und es kommt zu einer Unverträglichkeit des Milchzuckers.
Ursprünglich war es für die Menschheit nicht vorgesehen, daß im höheren Alter Lactase noch produziert wird vom Körper. Durch die hohe und lange Milchwirtschaft hat sich der Körper aber weiter entwickelt und behält auch nach dem Säuglingsalter noch die Produktion dieses Enzyms.

Woher kommt diese Unvertäglichkeit ?

Eine „echte“ Laktoseintoleranz wird in der Regel vererbt. In Deutschland sind es rund 15 % der Bewohner, die das Gen für die Abschaltung der Produktion von Lactase bereits in sich tragen. Eine Unverträglichkeit kann allerdings auch durch diverse Krankheiten hervorgerufen werden. Durch Erkrankungen im Dünndarm kann die Produktion von Lactase gestört sein und man verträgt keine Laktose mehr. Mögliche Krankheiten dafür sind beispielsweise Zöliakie, Morbus Crohn, infektiöse Magen-Darm-Erkrankung oder auch der Befall durch Parasiten.
Es sollte also immer von einem Arzt abgeklärt werden wo die Ursache einer Laktose-Unverträglichkeit liegt.